KreisJugendRing Mayen-Koblenz

Jugendliche für Jugendverbandsarbeit begeistern
Neujahrsempfang des Kreisjugendrings Mayen-Koblenz

Ministerin Irene Alt

Koblenz/Andernach/ Kreis Mayen-Koblenz
"Bildung ist mehr als Schule" erklärte der Vorsitzende des Kreisjugendrings Mayen-Koblenz (KJR), Thomas Christ in seiner Rede anlässlich des Neujahrsempfangsim Pfarrzentrum Maria Himmelfahrt in Andernach. Über sechzig Prozent dersozialen Fähigkeiten, die ein Mensch in seinem und für das Leben lerneerwerbe er/sie nicht in den formalisierten Strukturen von Schulen undHochschulen, sondern in der alltäglichen Interaktion mit anderen Menschenin Familie, Freundeskreis und Zivilgesellschaft. "Einen zentralenBestandteil dieser Lerngelegenheiten bilden dabei die Jugendverbände",betonte Christ. Insbesondere deswegen, weil Jugendliche hier lerntenVerantwortung zu übernehmen, im Team zu arbeiten und Konflikte zu lösen.
An der Politik liege es Jugendlichen wieder "Freiräume zu bieten" um neben derzunehmenden "zeitlichen Verdichtung" durch Ganztagsschule, Verkürzung derSchulzeit und Umstellung der Studienabschlüsse auf Bachelor und Mastereiner weitgehenden Verregelung und Verschulung des Alltags von Kindern undJugendlichen zu entgehen. "Leistungs- und Zeitdruck könne der geistigen undkörperlichen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen schaden".Er- Christ- verstehe Kinder- und Jugendverbandsarbeit als eine die jungeMenschen als Handlungsträger (Subjekte) und nicht als Handlungsempfänger(Objekte)  betrachte.Der Vorsitzende des Kreisjugendrings verwies auf die Vielzahl vonAktivitäten im abgelaufenen Jahr, die diese These unterstütze. Auch jetztschon plane der KJR im Vorfeld der Bundestagswahl wieder einen "Polit-Chat"mit Live-Stream Ende August, um Jugendliche für Politik und politischesEngagement zu begeistern.Irene Alt (B90/Die Grünen), Ministerin für Integration, Familie, Kinder
Jugend und Frauen freute sich "über das Engagement des Kreisjugendrings".Die Landesregierung könne zwar Weichen stellen in der Jugendpolitik, aberdie eigentliche Arbeit mit jungen Menschen laufe auf der kommunalen Ebene,in der Region. In Zeiten in denen Jugendzentren wegen klammer Kassengeschlossen werden und die Jugendarbeit zur Disposition stehe, müsse demThema Jugendarbeit eine besondere Bedeutung zugemessen werden.  Deswegensei es ihr auch wichtig gewesen, zu diesem Neujahrsempfang zu kommen.Der Landrat des Kreises Alexander Saftig lobte den KJR als "kompetentenAnsprechpartner". Er wisse, dass er in Fragen, die Kinder und Jugendlichebetreffen, im Kreisjugendring einen verlässlichen Partner finde, der ihmimmer mit Rat und Tat zu Seite stehe.Der Kreisjugendring Mayen-Koblenz ist ein freiwilliger Zusammenschluss der im KreisMayen-Koblenz tätigen Jugendverbände- und Organisationen, mit dem Ziel ,die Interessen von Kindern und Jugendlichen zu fördern, diese zuformulieren und nach außen hin zu vertreten.Zurzeit sind 13 Jugendverbände in ihmzusammengeschlossen.

Landrat Dr.Alexander Saftig
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