14. Juni 2026

Jugendhilfeausschuss & Gremienarbeit

Jugendhilfeausschuss des Landkreises Mayen-Koblenz

Die Arbeit des Kreisjugendrings Mayen-Koblenz e.V. ist eng mit den Strukturen der kommunalen Kinder- und Jugendhilfe verbunden. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Jugendhilfeausschuss des Landkreises Mayen-Koblenz.

Der Jugendhilfeausschuss ist ein wichtiges kommunalpolitisches Gremium der Kinder- und Jugendhilfe. Dort werden Themen beraten, die junge Menschen, Familien, freie Träger, Jugendverbände und die Angebote der Kinder- und Jugendhilfe im Landkreis betreffen.

Der KJR-MYK bringt in diesem Zusammenhang die Interessen und Perspektiven von Kindern, Jugendlichen und Jugendverbänden ein. Dabei geht es darum, Erfahrungen aus der Jugendverbandsarbeit sichtbar zu machen, Bedarfe junger Menschen einzubringen und jugendpolitische Entwicklungen im Landkreis fachlich zu begleiten.


Was ist der Jugendhilfeausschuss?

Der Jugendhilfeausschuss gehört zum Landkreis Mayen-Koblenz. Er ist kein Gremium des KJR-MYK, sondern ein Ausschuss der kommunalen Jugendhilfe.

Seine besondere Bedeutung liegt darin, dass dort Politik, Verwaltung und freie Träger der Jugendhilfe zusammenkommen. Damit ist der Jugendhilfeausschuss ein Ort, an dem Entwicklungen in der Kinder- und Jugendhilfe beraten, eingeordnet und mitgestaltet werden.

Einfach gesagt: Im Jugendhilfeausschuss geht es um die Rahmenbedingungen, unter denen Kinder, Jugendliche, Familien und freie Träger der Jugendhilfe im Landkreis arbeiten, leben und Unterstützung erhalten.

Dazu gehören unter anderem Fragen der Jugendarbeit, Jugendverbandsarbeit, Jugendsozialarbeit, Förderung, Beteiligung, Prävention, Unterstützung von Familien und die Weiterentwicklung von Angeboten für junge Menschen.


Warum ist das für junge Menschen wichtig?

Viele Entscheidungen, die junge Menschen betreffen, entstehen nicht erst in einzelnen Einrichtungen, Gruppenstunden oder Projekten. Sie hängen auch von politischen und administrativen Rahmenbedingungen ab.

Dazu gehören zum Beispiel Fördermöglichkeiten, fachliche Schwerpunkte, Beteiligungsformen, Angebote vor Ort, die Zusammenarbeit zwischen freien Trägern und Verwaltung sowie die Frage, wie junge Menschen im Landkreis gehört und beteiligt werden.

Der Jugendhilfeausschuss ist deshalb ein wichtiges Gremium, wenn es darum geht, Kinder- und Jugendhilfe nicht nur zu verwalten, sondern aktiv weiterzuentwickeln.


Die Rolle des KJR-MYK

Der KJR-MYK wirkt beratend im Jugendhilfeausschuss des Landkreises Mayen-Koblenz mit. Er bringt dort die Interessen und Perspektiven von Kindern, Jugendlichen und Jugendverbänden ein.

Dabei geht es nicht nur um einzelne Anliegen. Der Kreisjugendring bündelt Erfahrungen aus der Jugendverbandsarbeit, greift jugendpolitische Themen auf und bringt diese Perspektiven in die kommunale Diskussion ein.

So entsteht eine Verbindung zwischen Jugendverbänden, Verwaltung und Politik. Anliegen aus der Praxis können sichtbar gemacht werden, während Informationen und Entwicklungen aus dem Jugendhilfeausschuss wieder in die Strukturen der Jugendverbände zurückwirken können.

Für den KJR-MYK ist diese Rolle ein wichtiger Teil seiner Arbeit als Interessenvertretung der Jugendverbände und junger Menschen im Landkreis Mayen-Koblenz.


Vertretung der Jugendverbände

Neben der beratenden Mitwirkung des KJR-MYK werden vier stimmberechtigte Mitglieder auf Vorschlag der Jugendverbände in den Jugendhilfeausschuss gewählt.

Damit haben die Jugendverbände eine wichtige Stimme in einem zentralen kommunalen Gremium der Kinder- und Jugendhilfe. Erfahrungen aus Gruppenstunden, Ferienfreizeiten, Bildungsarbeit, Beteiligungsformaten, ehrenamtlichem Engagement und verbandlichen Strukturen können so in Beratungen und Entscheidungen einfließen.

Jugendverbände schaffen im Landkreis Mayen-Koblenz Räume, in denen junge Menschen Gemeinschaft erleben, Verantwortung übernehmen, Beteiligung erfahren und demokratische Prozesse praktisch kennenlernen. Diese Perspektive gehört in die kommunale Kinder- und Jugendhilfe.


Weitere Gremien, Netzwerke und fachpolitische Gespräche

Die jugendpolitische Arbeit des KJR-MYK beschränkt sich nicht allein auf den Jugendhilfeausschuss. Auch darüber hinaus bringt sich der Kreisjugendring in weitere Gremien, Arbeitsgruppen, Netzwerke und Beteiligungsprozesse ein.

Dazu gehören zum Beispiel fachliche Arbeitskreise, Austauschformate mit freien Trägern, Beteiligungsprozesse oder Gespräche mit Verwaltung und Politik. Auch der regelmäßige Austausch mit Kreisverwaltung, Jugendamt, Parteien, Kreistagsfraktionen und dem Landrat ist Teil dieser fachpolitischen Arbeit.

Nicht jedes dieser Gespräche ist ein Gremium im formalen Sinn. Für die Arbeit des KJR-MYK sind sie trotzdem wichtig. Sie helfen dabei, Entwicklungen frühzeitig wahrzunehmen, Anliegen der Jugendverbände einzubringen und die Perspektiven junger Menschen im Landkreis sichtbar zu machen.

In diese Arbeit fließen auch Erfahrungen aus bisherigen Arbeitszusammenhängen und Projekten ein, zum Beispiel aus dem Arbeitskreis Partizipation, aus Beteiligungsprozessen wie JugendPEP vor Ort oder aus der früheren Projektstelle „Politisch bilden – Demokratie erfahren – Jugend(sozial)arbeit vernetzen“.


Fachpolitische Mitwirkung

Gremienarbeit bedeutet für den KJR-MYK mehr als die Teilnahme an Sitzungen. Sie ist Teil einer kontinuierlichen fachpolitischen Mitwirkung.

Der Kreisjugendring greift Themen auf, bringt Einschätzungen ein und entwickelt Positionen zu Fragen, die Kinder, Jugendliche und Jugendverbände betreffen. Dazu gehören insbesondere Jugendverbandsarbeit, Jugendbeteiligung, Demokratiebildung, Förderung der Jugendarbeit und verlässliche Rahmenbedingungen für ehrenamtliches Engagement.

Ziel ist es, die Perspektiven junger Menschen und der Jugendverbände im Landkreis sichtbar zu machen und in politische sowie fachliche Entscheidungsprozesse einzubringen.

Aus dieser Arbeit entstehen auch fachliche Positionen und Stellungnahmen des KJR-MYK. Diese sind im Bereich „Positionen“ gebündelt.

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